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Sonntag, 8. September 2013

Feuchtgebiete - der schlechteste Film 2013

Das bisschen Handlung, dass über die gesamte Länge des Films, vor sich hinplätschert, kann wohl nicht der Grund für ein erfolgreiches Buch sein. Charlotte Roche schrieb "Feuchtgebiete" und verkaufte die Rechte um jetzt auch noch einen Film daraus zu machen.
Was steht da zwischen den Buchdeckeln und was muss der Zuschauer sich im Kino antun?
Außer ekligen Szenen mit " ablutschen des Vaginaschleims" oder "beim Sex ankacken" gibt es nicht viel zu sehen. Uns hat es schnell zum fremdschämen verleitet. Und ja, wirklich verstanden haben wir den Film "Feuchtgebiete" wohl auch nicht.
Zwischen den Szenen gibt es kaum etwas, dass nicht ebenso befremdlich wirkt.
Etwas Nähe zur Realität oder aber einen guten Schuss Humor, hätten dem Film geholfen. Denn neben Kopfschütteln und der Frage ob man hier nun lachen sollte, schwebt "Feuchtgebiete" im seichten Nichts.

Und natürlich versucht man sich nach so einem Film erstmal selbst zu fragen: "bin ich verklemmt oder was ist los mit mir"?
Hat das irgendetwas Reales an sich? Gibt es so etwas wirklich? Und wenn ja, wo?
Wenn nicht, was noch schlimmer wäre, müsste man sich ernsthaft fragen: "wozu das Ganze"?
Und ich glaube, genau dort eine Antwort gefunden zu haben. Denn würde man sich die Szenen mit Kacke, Muschi und Arsch einmal wegdenken, wäre man gezwungen direkt wieder abzuschalten.
Der Film "Feuchtgebiete" möchte die Grenzen des "Guten Geschmacks" brechen. Und das mit aller Gewalt. Würde man dies aber nicht tun, wäre der Film kein Film, sondern eine Hülle der Belanglosigkeit.

Ich habe den Film nicht verstanden. Vielleicht wollte ich es auch nicht. Wenn man etwas nicht versteht, ist es Kunst oder einfach Scheiß. Dieses Mal wäre ich mit dem Letzteren zufriedener.




Über Eure Meinung bin ich gespannt!
Schreibt`s in die Kommentare!


Kommentare:

  1. Ich habe damals das Buch angehört. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht es zu lesen, sondern habe halt mir das Hörbuch mal besorgt (natürlich kein Geld dafür ausgegeben) und wollte wissen wodurch dieser Hype durch das Buch entsteht.
    Ich urteile ja nicht sofort und konnte ja sein, dass irgendetwas Gutes in dem Buch versteckt war - Fehlanzeige!

    Ich denke bei dem Film wird es nicht viel anders sein.

    Ich selbst schreibe Geschichten und denke manchmal: Bin ich zu krank?

    Aber dann kommen Bücher (und deren Verfilmungen) daher und mir wird damit gesagt: DAS ist krank!

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    1. Bin sehr froh über deinen Kommentar! Habe schon vermutet, dass ich die "künstlerische Darbietung" des Films einfach nicht verstehe!

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    2. Nein nein, das hat auch nichts mehr mit Kunst zutun ;)

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Danke das du deinen Senf dazu gibst....