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Montag, 20. Januar 2014

Die neue Generation der Dichter und Denker

Bereits über zwei Millionen Aufrufe bei Youtube machten die Slammerin Julia Engelmann zurecht zum kleinen Online-Star in der Szene.
Beim 5. Bielefelder Hörsaalslam, ein Poetry Slam in denen selbstgeschriebene Texte vorgetragen werden, sprudelte aus der jungen Julia Engelmann ein unglaublich guter Vortrag heraus.
Es ist ein Text der einem die Augen aufreist, anstatt sie nur sanft zu öffnen.
Ein großartiger Text für jeden der nach Sinn sucht, antriebslos verwachsen mit seinem Leben ist oder der einfach später wenn er alt ist, gute Geschichten erzählen will.
Alles liegt in unserer Hand. Jeden Tag.



Kommentare:

  1. Hallihallo,
    vielleicht ist eine etwas andere Meinung auch mal ganz spannend ;) http://luisefrentzel.wordpress.com/2014/01/19/yolo-diggi
    Trotzdem ein sehr schönes Blog.
    Liebe Grüße
    Luise

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  2. Hallo zurück.
    Deine Meinung ist sehr interessant, zumal du ja selbst Slammerin bist. Ein Hype kann auch die Aufmerksamkeit auf eine ganze Szene richten, so auch auf dich.
    Deswegen verstehe ich deine Abneigung nicht ganz, habe aber auf deinem Blog nachlesen können, wieso du so darüber denkst.
    Bei mir persönlich gibt es weniger den Wunsch etwas zu durchsuchen, auszuwerten oder zu analysieren. Darin bin ich auch nicht besonders gut. Was bei mir zählt ist das Gefühl, das ein Text oder ein Vortrag hinterlässt.
    Und gerade dies ist oft ein sehr persönlicher Vorgang, der entweder in ein Leben passt oder auch nicht.
    Ich bin auch "wohlbehütet" aufgewachsen, habe aber auch viele Ziele mit nun fast 30 Jahren für mich nicht erreicht. Wegen diesem oft zitierten "Hamsterrad" das einen scheinbar nicht mehr loslässt und wegen diesem "wohlbehütet" sein. Es gibt viele Probleme in dieser Welt und ich glaube auch nicht, dass es ein Slammer bisher geschafft hat, in einem universellen Text jeden und alles ansprechen zu können.
    Was bei mir bleibt ist einfach nur ein Gefühl, vielleicht auch ein Stückchen Motivation...
    „Lass uns alles tun, weil wir können und nicht müssen.“ (Julia Engelmann) heisst für mich: jeder von uns kann das Richtige tun, für die Gesellschaft, für die Umwelt, für den Nachbar und für einen selbst. Aber der Blickwinkel verschiebt sich, wenn ich sage: " ich mach es weil ich es kann und nicht weil ich es muss!
    Wenn jeder vor einer Aufgabe (Müll trennen, dem Nachbarn einkaufen gehen, zur Arbeit müssen, Kind versorgen, Wählen gehen etc.) so denken würde, würde es wohl ein besseres Selbstbild (auch) unserer Generation geben...
    Trotzdem auch ein sehr schönes Blog. Oder gerade deswegen ein schönes Blog, weil du nicht der selben Meinung bist.
    Liebe Grüße Mario

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Danke das du deinen Senf dazu gibst....