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Sonntag, 23. Februar 2014

Monuments Men - Ungewöhnliche Helden in einer wahren Geschichte

George Clooney ist ein Großer, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Für seinen Film "Monuments Men" übernahm er die Regie als auch die Rolle eines der Hauptcharaktere der Geschichte. Und genau diese Geschichte ist es, die fesselnder nicht sein kann - denn sie ist wahr!

Altaussee 1945
von axalottl
[CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)],
via Wikimedia Commons

Ein bisher eher wenig erforschtes Kapitel des Zweiten Weltkriegs dient als Grundlage für diesen Streifen.
Es ist ein Krieg der neben der Grausamkeit, Sinnlosigkeit und Menschenverachtung auch eine Gefahr für die kunsthistorische Geschichte darstellt. Denn Hitler ist bereit tausende Güterwaggons voller Kunstgegenstände zu stehlen und diese, sollte er den Krieg nicht gewinnen, auch zu vernichten.
Die USA befinden sich im Krieg gegen Deutschland, sehen aber auch, dass Hitler bald kapitulieren muss. Doch die Drohung, jedes gestohlene Kunstwerk und somit die Identität der Kunstgeschichte zu zerstören, lassen die Alliierten einen Trupp Männer losschicken, um die geheimen Verstecke und das Diebesgut der Deutschen aufzuspüren.
Die sogenannten "Monuments Men" bestehend aus Historikern und Kuratoren werden zusammengerufen, um sich dieser Aufgabe anzunehmen. Diese sieben Männer, die mit Waffen, geschweige den mit einem immer noch bestehendem Weltkrieg, nichts zu tun hatten, müssen sich zuerst einer Basisausbildung unterziehen.
Und auch die Suche nach den gestohlenen Bildern, Skulpturen und Kunstschätzen erweist sich als schwieriger als vermutet...


George Clooney hat in seinen "Monuments Men" einen exzellent besetzten und dramaturgisch feinen Film geschaffen, der hinter der wahren Geschichte nicht versucht, künstlich aufgesetzt zu wirken.
Die Schauspieler Matt Damon, Bill Murray, John Goodman oder auch Cate Blanchett sind unglaublich gut, obwohl keiner von ihnen eine wirkliche tragende Person spielt. Erst die Wechselwirkung aus allen Beteiligten und der wahren Geschichte, die hier die eigentliche Hauptrolle spielt, macht die ganze Sache rund.
Keiner der Hollywoodstars sticht besonders heraus, was offenbar auch so gewollt ist. Denn die Dramaturgie, die am Anfang des Films noch ein wenig dahinplätschert, wird gut gehalten und ehrlich sowie aufrichtig von den Schauspielern in Szene gesetzt.

Ghent altarpiece at Altaussee
von unknown (probably US military)
 (National Archives and Records Administration) [Public domain]

Unser Fazit: 
Es war eine Überraschung! Den ersten Kritiken nach zu urteilen, die man über "Monuments Men" lesen durfte, waren diese Kritiker offenbar in einem anderen Film.
Die großen Stars, haben im Angesicht dieser Geschichte, keine Eitelkeit aufkommen lassen.
Besser hätte man ein ebenso bedeutendes aber immer noch recht wenig diskutiertes Kapitel der Geschichte nicht umsetzten können. Denn der Satz, den George Clooney im Film sagt, hat uns berührt und sensibilisiert gegenüber dieser Thematik:
"Zerstöre die Kultur eines Volkes, und es ist, als hätte es nie existiert",



Bildquelle: Wikimedia Commons, siehe Bildunterschrift

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Danke das du deinen Senf dazu gibst....