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Dienstag, 25. März 2014

Schleichwerbung bei Youtube - "YTitty und Co. kassieren richtig ab!


In den nächsten Tagen wird der ECHO verliehen. Gute Chancen auf diesen Medienpreis haben auch die Jungs von "YTitty".
"YTitty" sind das was man gut und gern als Internetstars bezeichnen kann. Frisch und frech haben die drei Jungs bereits früh mit ihren Videos angefangen, die sie bis heute regelmäßig auf Youtube hochladen.
Mittlerweile folgt dem Kanal von "YTitty" ein Millionenpublikum. Und dort wo es nach Erfolg riecht, wird oft auch Geld verdient.

Am 25.03.2014 wird im ERSTEN bei der Sendung "Report Mainz" über die Youtubewelt berichtet und die Geschäfte dahinter beleuchtet. Offenbar sollen "YTitty" Produktplatzierungen in ihren Videos vorgenommen haben, ohne diese zu kennzeichnen. Es geht um Produktwerbung für große Markennamen wie Mc Donalds, Coca Cola oder Samsung.


Verwerflich sind solche Geschäfte nicht, jedoch ist eine Kennzeichnung immer noch eine gesetzliche Grauzone und der Vorwurf daher nachvollziehbar.

Der Irrglaube, dass Unterhaltung, Wissen oder Kreativität immer kostenlos aus dem Internet saugbar ist, erschaudert mich. Musik und Software illegal downloaden oder Inhalte zu kopieren und diese als eigene Ideen auszugeben, ist mittlerweile eine strafbare Selbstverständlichkeit geworden.
Auch das Fernsehen kommt nicht ohne Werbung aus. Solange wir täglich 24 Stunden Sendungen haben möchten, auf gefühlten 200 Programmen entstehen Kosten die irgendwoher gedeckt werden müssen.
Reportagen, Kameras, Licht und Ton, jeder Moderator und selbst die Putzfrau die nach Sendeschluss das Studio putzt, das alles kostet Geld!

Wichtig ist nur, dass man Werbung als solche kennzeichnet und das Vertrauen (wenn man denn welches genießt) nicht überstrapaziert. Denn gerade junge Zuschauer auf Youtube, glauben und vertrauen demjenigen, dessen Videos sie schauen.
Wer hier verantwortungslos nur die Hand auf hält und stets so redet wie der Wind weht, beziehungsweise das Geld winkt, der wird verlieren!
Wer im Hintergrund seines Videos regelmäßig die Colaflasche stehen lässt oder sein iPhone immer zur Kamera dreht, der wird zwar subtil seine Werbebotschaft setzen und Geld kassieren, aber auch früher oder später damit auffliegen.

Nochmal: es gibt nichts verwerfliches daran! Die Frage ist nur, auf welche Art und Weise geworben wird, ob und wie diese Werbung gekennzeichnet ist und wie allgemein der Umgang mit Werbung verdeutlicht wird.

Nachtrag:

Videorechte liegen bei Report Mainz "Das Erste"



1 Kommentar:

Danke das du deinen Senf dazu gibst....