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Sonntag, 13. April 2014

"Noah"

Der neue Film "Noah" ist eher ein Familiendrama als ein Versuch der Bibelvorlage gerecht zu werden.
Auch etwas Kritik zum Thema religiöser Fanatismus lässt sich diesem Film entlocken. Dennoch zählt "Noah", trotz Starbesetzung (Russel Crowe, Emma Watson), nicht zu den Filmen im Jahr 2014, die wirklich langanhaltend in unseren Köpfen bleiben werden.

Die Erde ist dem Untergang geweiht. Noah wird von Gott auserwählt, dieser weiht Noah durch seine Träume in die gewaltige Sintflut ein, die Gott über die Menschheit bringen wird.
Noah (Russel Crowe) muss dafür sorgen, dass das Leben nicht völlig ausgelöscht wird und wird beauftragt eine Arche zu bauen. Gemeinsam mit seiner Frau, seinen Söhnen und seiner Adoptivtochter (Emma Watson) macht sich Noah an die Arbeit und baut ein gewaltiges Schiff auf dem jede Tierart einen Platz haben soll.
Hilfe erhält Noah und seine Familie von riesenhaften Wächtern aus Stein, die einst als Engel aus dem Himmel verbannt wurden.
Doch auch einige Sünde lässt die Nachricht vom Ende der Welt hellhörig werden und eine feindliche Armee macht sich auf, die Arche für sich einzunehmen.




"Noah" ist keine Bibelstunde!
Wer das akzeptiert und sich davon nicht enttäuschen lässt, wird über einen sehr guten Film, mit unglaublicher Bildgewalt und etwas Familiendrama, gut unterhalten sein.
Im Mittelpunkt steht die Szenerie und Noah als Mensch, der zweifelt, glaubt und hofft. Die schauspielerische Leistung ist durchweg gut und auch die Fantasy-Elemente mit den gefallenen Engeln die als Steinwesen auch bei "Herr der Ringe" eine Rolle hätten erhalten können, überzeugen!
Wer also Unterhaltung sucht und es akzeptieren kann dass dieser Film auch eher unterhalten will, anstatt theologische Aufklärung zu leisten, der wird mit "Noah" gut beraten sein.




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Danke das du deinen Senf dazu gibst....