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Samstag, 31. Mai 2014

A Million Ways to Die in the West

Albert (Seth MacFarlane) ist das Gegenteil eines coolen Cowboys, wie man sich das so vorstellt.
Er schläft gern und lange und verdient sein Geld als Schafzüchter.
Im Grunde ist er ein Feigling der noch nie eine Waffe benutzt hat und jeder Schlägerei gekonnt aus dem Weg geht.
Seine Freundin Louise (Amanda Seyfried) verlässt ihn eines Tages für einen, in ihren Augen, gestandenen Cowboy. Albert ist niedergeschlagen und verkriecht sich noch mehr in seinem Schneckenhaus.
Doch die beschauliche Wild-West-Stadt Old Stump, wird in der selben Zeit von einem Bösewicht (Liam Neeson) und seiner Gefolgschaft aufgesucht. Als dessen Ehefrau Anna (Charlize Theron) versucht sich von ihrem schießwütigem Ehemann loszureisen, läuft sie in die Arme von Schafzüchter Albert.






Das der Erfinder von "Family Guy" und Macher vom Erfolgshit "Ted", nun den für Tod erklärtem Genre, neues Leben einhaucht, hätte ich nie für möglich gehalten.
Eine Western-Parodie ist "A Million Ways to Die in the West" auf jeden Fall, aber dazu noch eine der Besten überhaupt.
Inhaltliche Substanz und echte Liebe in der Geschichte und Art der Erzählung, findet man bei den neusten Parodien wie "Date Movie", "Meine Frau die Spartaner und ich" oder "Superhero Movie" überhaupt nicht.
Ganz anders ist hier "A Million Ways to Die in the West".

Seth MacFarlane by Gage Skidmore 5.jpg
Seth MacFarlane by Gage Skidmore 5“ von Gage Skidmore - Eigenes Werk.
Lizenziert unter
 CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Natürlich spürt man ab der ersten Minute, dass dies ein Seth MacFarlane-Film ist, aber die Geschichte ist nicht nur Bindeglied zwischen den Pointen, sondern bietet die eigentliche Substanz des Films.
Wenn auch die Story simple und leicht ist, kann sie trotzdem fesseln und gleichzeitig für Spass sorgen.

Neben unfassbar guten Schauspielern wie Liam Neeson (der hier den Bösewicht spielt), Amanda Seyfried, Charlize Theron und Neil Patrick Harris, hat sich Seth MacFarlane dieses Mal selbst die Hauptrolle verpasst.


Unser Fazit: 

Seth MacFarlane-Fans sind sicher etwas voreingenommen!
Aber schaut dem Typen ins Gesicht: sowohl hinter als auch vor der Kamera. Diesem Mann sitzt der Schalk im Nacken und sein Grinsen hat den Ausdruck eines Dreijährigem der gerade Bonbons geklaut hat.
Seine Westernparodie kommt nicht ganz an "Ted" heran, was die Gesamtleistung des Films angeht.
Obwohl man hier, wenn man ehrlich ist, Äpfel mit Birnen vergleicht.
Ein kluger Schritt war es, eben nicht einen zweiten Teil von "Ted" abzudrehen, sondern sich in komplett neue Abenteuer zu stürzen um eines eindeutig klar zu machen: an Seth MacFarlane-Filme sollte man sich gewöhnen!




Noch mehr Infos gibt es hier: 
http://www.million-ways-to-die-film.de/

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Danke das du deinen Senf dazu gibst....